Migranten / Geflüchtete

Hintergrundinformationen

Hintergrundwissen zum Thema Flucht und Asyl

Der Niedersächsiche Flüchtlingsrat berät Flüchtlinge und Unterstützer, leistet Öffentlichkeitsarbeit zu flüchtlingsrelevanten Themen und vertritt auf Landesebene die Interessen der Flüchtlinge.

Auf der ARD-Seite "Guide for refugees" sind zahlreiche Informationen sowohl für Flüchtlinge als auch für Helfer zusammengestellt. Hier finden Sie Nachrichten auf Englisch und Arabisch, ein Bild- und Audiowörterbuch, Informationen über Deutschland und vieles mehr.

Der Mediendienst Integration veröffentlicht laufend aktuelle Hintergrundinformationen zum Thema Flucht und Asyl.

Aufenthaltsrechtliche Bedingungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Referat 14 (Ausländer- und Asylrecht), Stand: 25.01.2016

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat auf seinem Portal einen umfangreichen Ratgeber zum Thema Asylrecht und Migrationsrecht veröffentlicht.

Fördermöglichkeiten

Auf seiner Internetseite sammelt der Bundesverband Deutscher Stiftungen Beispiele von Stiftungen, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

Stifter-helfen.de ist das IT-Portal für Vereine, Stiftungen, gGmbHs und andere gemeinnützige Organisationen in Deutschland. Auf dem Portal werden - ausschließlich an Non-Profits - Produktspenden namhafter IT-Unternehmen, Sonderkonditionen und Know-how rundum moderne Technologien, Internet & Co vermittelt.

Das Buch "Integration und Flüchtlingshilfe fördern lassen" (Hrsg: "Fördermittelbüro Friederike Vorhof") führt eine Vielzahl von Stiftungen und Fonds auf, die sich der Flüchtlingsthematik und Integration annehmen und Projekte fördernd oder zumindest zum Teil fördernd tätig sind. Das Buch von wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Kulturelle Bildung und Mediennutzung von Migranten

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) hat auf ihrer Homepage zahlreiche Informationen rund um den Bereich kultureller Bildung von, mit und für geflüchtete junge Menschen zusammengestellt.

Der interkulturelle Kalender des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge beinhaltet nicht nur die wichtigsten christlichen Feiertage, sondern auch die bedeutendsten Festtage der vier anderen Weltreligionen (Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum), sowie weitere Gedenktage.

Die repräsentative Studie "Vorlesen und Erzählen in Familien mit Migrationshintergrund", die Mitglieder der größten Migrantengruppen zu Wort kommen lässt, ist die vierte Untersuchung, mit der die Deutsche Bahn, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Stiftung Lesen das Vorleseverhalten in Deutschland untersucht. Erstmalig präsentiert damit eine Studie Zahlen zum Vorlese- und Erzählverhalten in Familien mit Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse der Studie sind über folgenden Link abrufbar.

Der Deutsche Kulturrat hat als Beilage der Januar/Februar-Ausgabe 2012 des Magazins "Politik und Kultur" das Thema muslimische Jugendkultur aufgegriffen. Im Dossier wird den Fragen nachgegangen, wie muslimische Jugendliche in Deutschland leben, womit sie ihre Freizeit verbringen, wie sie organisiert sind und wie sie gesehen und wahrgenommen werden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat Ende 2010 die Studie "Mediennutzung von Migranten in Deutschland" aus der Reihe "Integrationsreport" veröffentlicht. Die Untersuchung zeichnet ein detailliertes Bild der Mediennutzungsgewohnheiten verschiedener Migrantengruppen in Deutschland.

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. An der Interkulturellen Woche beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Vertreter von Kommunen und Einzelpersonen in mehr als 300 Städten mit insgesamt etwa 3.000 Veranstaltungen. Auch Bibliotheken haben die Möglichkeit zu partizipieren.

Die repräsentative Studie "Vorlesen und Erzählen in Familien mit Migrationshintergrund", die Mitglieder der größten Migrantengruppen zu Wort kommen lässt, ist die vierte Untersuchung, mit der die Deutsche Bahn, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Stiftung Lesen das Vorleseverhalten in Deutschland untersucht. Erstmalig präsentiert damit eine Studie Zahlen zum Vorlese- und Erzählverhalten in Familien mit Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse der Studie sind über folgenden Link abrufbar.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Dossier zum Thema "Interkulturelle kulturelle Bildung" verfasst und auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt.

Welche Rolle spielen Medien im Integrationsprozess von Migrantinnen und Migranten? Wie berichten Medien über das Thema Integration? Unter dem Thema 'Wahrnehmung und Wirklichkeit - Integrationsland Deutschland' beschäftigte sich die Bundeskonferenz der Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen Anfang Mai 2011 vor allem mit der Rolle der Medien in der Integrationsdebatte.

Sprachbildung und mehrsprachiges Aufwachsen

Im Auftrag des Gesprächskreises Migration und Integration der Friedrich-Ebert-Stiftung ist im November 2010 die Publikation "Sprache ist der Schlüssel zur Integration : Bedingungen des Sprachenlernens von Menschen mit Migrationshintergrund" erschienen, welche sich mit der Sprachförderung von Migranten beschäftigt.

Die Broschüre "Vorleseangebote mehrsprachig gestalten" geht unter anderem auf die Planung von Vorleseangeboten, die Anforderungen für ehrenamtliche VorleserInnen, den rechtlichen Rahmen und das Gestalten des Vorlesens selbst ein und bietet dabei auch Beispiele aus der Praxis. Sie ist herausgegeben vom "Verband binationaler Familien".

"Sprachentwicklung und Sprachförderung bei Kindern" wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration 2016 herausgegeben. Die Broschüre erklärt in kurzer Form wie sich Sprache entwickelt und gibt praktische Anregungen zur Sprachförderung. Sie enthält u. a. Abzählreime, Zungenbrecher, Finger- und Bewegungsspiele sowie Linklisten und Literaturhinweise. 

Merkblatt des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V., verfasst auch in türkischer und russischer Sprache, nennt Tipps für Eltern mehrsprachig aufwachsender Kinder. Die Merkblätter können von der Homepage des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. kostenlos heruntergeladen werden.


Weitere Elterninformationen zur Mehrsprachigkeit und zur kindlichen Sprachentwicklung enthält auch die  Internetseite www.sprich-mit-mir.org.