Migranten / Geflüchtete

Hintergrundinformationen

Hintergrundwissen zum Thema Flucht und Asyl

Der Niedersächsiche Flüchtlingsrat berät Flüchtlinge und Unterstützer, leistet Öffentlichkeitsarbeit zu flüchtlingsrelevanten Themen und vertritt auf Landesebene die Interessen der Flüchtlinge.

Auf der ARD-Seite "Guide for refugees" sind zahlreiche Informationen sowohl für Flüchtlinge als auch für Helfer zusammengestellt. Hier finden Sie Nachrichten auf Englisch und Arabisch, ein Bild- und Audiowörterbuch, Informationen über Deutschland und vieles mehr.

Der Mediendienst Integration veröffentlicht laufend aktuelle Hintergrundinformationen zum Thema Flucht und Asyl.

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat auf seinem Portal einen umfangreichen Ratgeber zum Thema Asylrecht und Migrationsrecht veröffentlicht.

Fördermöglichkeiten

Stifter-helfen.de ist das IT-Portal für Vereine, Stiftungen, gGmbHs und andere gemeinnützige Organisationen in Deutschland. Auf dem Portal werden - ausschließlich an Non-Profits - Produktspenden namhafter IT-Unternehmen, Sonderkonditionen und Know-how rundum moderne Technologien, Internet & Co vermittelt.

Das Buch "Integration und Flüchtlingshilfe fördern lassen" (Hrsg: "Fördermittelbüro Friederike Vorhof") führt eine Vielzahl von Stiftungen und Fonds auf, die sich der Flüchtlingsthematik und Integration annehmen und Projekte fördernd oder zumindest zum Teil fördernd tätig sind. Das Buch wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Kulturelle Bildung und Mediennutzung von Migranten

Das BMFSFJ stellt jedes Jahr einen interkulturellen Kalender mit den wichtigsten religiösen Feiertagen zur Verfügung. Nicht nur christliche Feiertage, sondern beispielsweise auch muslimische oder jüdische Feste.

Die repräsentative Studie "Vorlesen und Erzählen in Familien mit Migrationshintergrund", die Mitglieder der größten Migrantengruppen zu Wort kommen lässt, ist die vierte Untersuchung, mit der die Deutsche Bahn, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Stiftung Lesen das Vorleseverhalten in Deutschland untersucht. Erstmalig präsentiert damit eine Studie Zahlen zum Vorlese- und Erzählverhalten in Familien mit Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse der Studie sind über folgenden Link abrufbar.

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. An der Interkulturellen Woche beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Vertreter von Kommunen und Einzelpersonen in mehr als 300 Städten mit insgesamt etwa 3.000 Veranstaltungen. Auch Bibliotheken haben die Möglichkeit zu partizipieren.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Dossier zum Thema "Interkulturelle kulturelle Bildung" verfasst und auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt.

Welche Rolle spielen Medien im Integrationsprozess von Migrantinnen und Migranten? Wie berichten Medien über das Thema Integration? Unter dem Thema 'Wahrnehmung und Wirklichkeit - Integrationsland Deutschland' beschäftigte sich die Bundeskonferenz der Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen Anfang Mai 2011 vor allem mit der Rolle der Medien in der Integrationsdebatte.

Sprachbildung und mehrsprachiges Aufwachsen

Im Auftrag des Gesprächskreises Migration und Integration der Friedrich-Ebert-Stiftung ist im November 2010 die Publikation "Sprache ist der Schlüssel zur Integration : Bedingungen des Sprachenlernens von Menschen mit Migrationshintergrund" erschienen, welche sich mit der Sprachförderung von Migranten beschäftigt.

Die Broschüre "Vorleseangebote mehrsprachig gestalten" geht unter anderem auf die Planung von Vorleseangeboten, die Anforderungen für ehrenamtliche VorleserInnen, den rechtlichen Rahmen und das Gestalten des Vorlesens selbst ein und bietet dabei auch Beispiele aus der Praxis. Sie ist herausgegeben vom "Verband binationaler Familien".

"Sprachentwicklung und Sprachförderung bei Kindern" wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration 2016 herausgegeben. Die Broschüre erklärt in kurzer Form wie sich Sprache entwickelt und gibt praktische Anregungen zur Sprachförderung. Sie enthält u. a. Abzählreime, Zungenbrecher, Finger- und Bewegungsspiele sowie Linklisten und Literaturhinweise.