Am 26. März hat der vom Deutschen Bibliotheksverband e.V (dbv) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) virtuell veranstaltete 2. Bibliothekspolitische Bundeskongress stattgefunden. Das Thema der Veranstaltung lautete "Bibliotheken im digitalen Wandel: Orte der Partizipation und des gesellschaftlichen Zusammenhalts".  In Vorträgen, Interviews und Podiumsdiskussionen diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Kultur, Bildung und Verwaltung über den digitalen Wandel in Bibliotheken und ihren Herausforderungen. Die Videomitschnitte der Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen stehen nun online zur Verfügung.

Das Positionspapier "ÖB 2025" des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. kann als Argumentationshilfe für Gespräche mit Entscheidungsträgern und als Anregung für die eigene Strategieentwicklung dienen. Dabei geht es um die Frage, wie Öffentliche Bibliotheken sich bei den großen Herausforderungen unserer Zeit einbringen und positionieren können: Digitalisierung, demografischer Wandel, Klimakrise und gesellschaftliche Diversifizierung.

Auf Präsenzveranstaltungen und Fortbildungen vor Ort müssen wir vorerst weiterhin verzichten. Das heißt aber natürlich nicht, dass wir Sie nicht trotzdem fortbilden möchten. Unser Webinar- und Online-Workshop-Angebot wird ständig erweitert. Im April bieten wir Webinare zu den verschiedensten Themenbereichen an. Am 12. April findet ein Online-Workshop im Rahmen der Kampagne "Gönn dir Buchstaben" zum Thema "Einfache Sprache" statt. Am 14. April  veranstalten wir ein allegro-Webinar, in dem Sie erfahren, wie Sie Ausleihrenner und Ausleihnieten identifizieren und am 28. April können Sie an einem Webinar zum Thema "Social Media Recht" teilnehmen.

Seit dem 8. März 2021 gilt eine neue Niedersächsische Corona-Verordnung. Viele Fragen von Bibliotheken haben uns in den letzten Tagen erreicht, da einige Details bzgl. der Wiedereröffnung von Bibliotheken nicht eindeutig definiert waren. Nach Rücksprache mit dem MWK können wir Ihnen nun folgendes mitteilen:
Öffentliche Bibliotheken in Niedersachsen dürfen seit dem 8. März wieder öffnen. Das gilt für alle Bibliotheken, unabhängig vom Inzidenzwert. Es müssen keine Terminabsprachen mit dem Nutzer getroffen werden. Auch besteht keine Dokumentationspflicht der Besucherdaten. Die Bibliothek muss ein Hygienekonzept gemäß § 4 der Verordnung erstellen und dessen Einhaltung beachten.

Laut neuer niedersächsischer Corona-Verordnung vom 8. März 2021 dürfen öffentliche Bibliotheken unter Auflagen wieder öffnen. Der Betrieb ist durch die Einhaltung eines Hygienekonzeptes, das auch Maßnahmen zur Steuerung und Begrenzung der Zahl von Besuchern beinhaltet, abzusichern. Absprachen mit dem Träger sind daher unerlässlich. Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie hier. In der Pressemitteilung der Landesregierung, die die Änderungen erläutert, werden auf Seite 7 Bibliotheken und Büchereien explizit benannt und vom Betriebsverbot ausgenommen.
Auch auf unserer Homepage haben wir für Bibliotheken relevante Informationen rund um das Thema Corona zusammengestellt. Informationen von dbv und BIB, rechtliche Hinweise, Veranstaltungsideen, kostenlose Bilderbuchkinos und vieles mehr sind hier zu finden.

Gerade bei „heiklen“ Themen wie Klimawandel, Tod und Trauer ist die Beziehung zu Kunden ein zentrales Element in der Beratung, aber auch die nötige Titelkenntnis und die Auseinandersetzung mit den Themen gehören dazu. Aus diesem Grund starten wir gemeinsam mit dem Börsenverein Nord im März die neue Webinar-Reihe „Seitenweise Wissen!“. In jeweils 90 Minuten stellen wir Ihnen an drei Terminen Bücher zu gesellschaftlich relevanten Themen vor und geben Anregungen für Beratungsgespräche.
Den Anfang macht am 24. März der schwierige Bereich „Sterben, Tod und Trauer“.

Der Countdown läuft. In wenigen Tagen endet unsere Online-Befragung der niedersächsischen Öffentlichen Bibliotheken. Haben Sie schon teilgenommen? Wenn ja, dann herzlichen Dank dafür. Wenn nein, dann haben Sie noch bis zum 25. Februar Zeit dazu. Wenn Sie keine Einladung per E-Mail mit einem Link zur Online-Befragung erhalten haben, melden Sie sich bitte unter info@bz-niedersachsen.de.

Zweimal jährlich ist der Beitritt zum niedersächsischen filmfriend-Verbund möglich. Der Katalog von filmfriend reicht von deutschen Klassikern über anspruchsvolle Dokumentationen bis hin zu internationalem Arthouse-Kino. Ein Schwerpunkt des Streamingdienstes liegt auch auf Angeboten für Kinder. Wenn Sie Ihren NutzerInnen einen geschützten Zugriff auf ein breites Streamingangebot ermöglichen möchten, können Sie sich gern bei uns Informationen über die genauen Konditionen und Bedingungen einholen

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 02. Februar den Entwurf für einen "Corona-Stufenplan 2.0" vorgelegt, in dem auch Regelungen für Bibliotheken und Büchereien genannt werden. Vorgesehen ist, ab einem landesweiten 7-Tage-Inzidenzwert unter 50 für Öffentliche Bibliotheken eine Öffnung mit Hygienekonzept in den Stufen 1 bis 3 zu ermöglichen. Ab einem Inzidenzwert über 50 wird in den Stufen 4 bis 6 eine Schließung der Öffentlichen Bibliotheken vorgesehen mit der Option, einen Bestell- und Abholservice anzubieten.

Zahlreiche Öffentliche Bibliotheken in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft erhalten heute per E-Mail eine Einladung zu einer Online Umfrage von der Büchereizentrale. Mit dieser Befragung möchten wir ermitteln, wie die Situation in den niedersächsischen Bibliotheken momentan aussieht und welche Bedarfe bestehen. Natürlich im Kontext der Corona-Pandemie, aber auch ganz allgemein: wie ist die technische Ausstattung, welche digitalen Angebote gibt es und wie kann die Büchereizentrale unterstützen. Sie haben bis zum 25. Februar Zeit, den Fragebogen auszufüllen.

Der dbv Landesverband Niedersachsen hat zum zweiten Mal ein Förderprogramm aufgelegt, um Mitgliedsbibliotheken bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie zu unterstützen. Bibliotheken sind aufgrund des anhaltenden Lockdowns geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar. Bibliotheksmitarbeiter entwickeln kreative und alternative Wege zur Bibliotheksnutzung und Informationsversorgung ihrer Nutzer. Der dbv möchte nun Mitgliedsbliotheken mit je bis zu 1.000€ würdigen, die besonders gelungene Projekte, Maßnahmen oder Konzepte in der Coronapandemie entwickelt haben.

In einem offenen Brief fordern der dbv und mehr als 600 Bibliotheksleitungen die Politik auf, die rechtliche Grundlage für ungehinderten Zugriff auf E-Books zu schaffen. Dazu müssten E-Books gedruckten Büchern rechtlich gleichgestellt werden, die Bibliothekstantieme auf E-Books ausgeweitet und den Bibliotheken die gleichen Nutzungsrechte für elektronische, wie für gedruckte Werke eingeräumt werden. Der offene Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages steht zum Nachlesen und Unterzeichnen auf der Webseite des dbv zur Verfügung. Auch eine Pressemitteilung hat der dbv dazu herausgegeben.