Leseclubs

Leseclubs sind Treffpunkte in Schulen, Bibliotheken und Jugendeinrichtungen, in denen Kinder freizeitorientierte, betreute Angebote wahrnehmen, die für eine Stärkung ihrer Lesefreude und Lesemotivation sorgen.

Die Stiftung Lesen richtet im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ 200 neue Leseclubs in ganz Deutschland ein. Die Bildungssituation der bildungsbenachteiligten Zielgruppen soll durch die Teilnahme am Leseclub verbessert werden. Das Angebot richtet sich an die Altersgruppe 6 bis 12-Jähriger, die dabei eine in ihrem Alter notwendige Betreuung in Gruppen erhalten. Lokale Bündnispartner zum Aufbau von Leseclubs sind z. B. Jugendzentren, Mehrgenerationenhäuser, Bibliotheken, regionale Leseförderungsinitiativen, Schulen im Ganztagsbereich sowie Freiwilligenagenturen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter  www.leseclubs.de.

Leseclubs im Sommer

Die Leseclubs im Sommer basieren ursprüglich auf einer Anregung aus den USA (Summer Reading): Über die Teilnahme an einem Club geht es darum, in den Ferien bestimmte Bücher zu lesen, Preise gewinnen zu können und am Rahmenprogramm teilzunehmen. Seit 2002 hat sich die Idee des Sommerleseclubs zur größten Sommerferien-Aktion in deutschen Bibliotheken entwickelt. Seit 2010 werden diese Initiativen bundesweit evaluiert und in einer Gesamtstatistik erfasst.

Auf den Seiten des Bibliotheksportals finden Sie eine Auflistung aller Initiativen sowie die bundesweite Statistik.

In Niedersachsen wird seit 2007 mit großem Erfolg der Julius-Club durchgeführt. Er ist eine gemeinsam von der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen ins Leben gerufene Leseförderaktion für 11-14-Jährige. Nähere Informationen finden Sie auch unter Projekte.