Bibliotheksprofil
in der Kommune

Mit Konzept zur Innovation!

Integriertes Arbeitsprogramm für die systematische Verankerung der Öffentlichen Bibliothek vor Ort

 

Die Büchereizentrale Niedersachsen hat von Mai 2018 bis Ende 2019 für 15 niedersächsische Öffentliche Bibliotheken das Arbeitsprogramm „Bibliotheksprofil in der Kommune“ durchgeführt. Das vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziell geförderte Projekt ist eine Neuauflage der gleichnamigen Arbeitsprogramme aus den Jahren 2006 und 2015 und konnte die vielfältigen Erfahrungen einbeziehen, die seitdem in 30 niedersächsischen Bibliotheken mit individuellen Profilbildungen und Bibliothekskonzepten gemacht wurden.

Die Teilnehmerbibliotheken

 

Projektziel

Das Projekt „Bibliotheksprofil in der Kommune – Mit Konzept zur Innovation“ verfolgte - wie schon seine Vorgängerprojekte - das Ziel, die Öffentlichen Bibliotheken bei der Entwicklung, Schärfung und Verankerung eines Profils auf Basis eines begründeten Konzeptes für die zukünftige Ausrichtung ihrer Arbeit in den eigenen Kommunen zu unterstützen. Das Arbeitsprogramm sollte die teilnehmenden Öffentlichen Bibliotheken in Niedersachsen in die Lage versetzten, die hierfür notwendigen Erhebungen durchzuführen und daraus ein auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmtes Aufgabenprofil für ihre Bibliothek zu erstellen. Die Aufgabenprofile sollen deutlich machen, welche Zielgruppenschwerpunkte gesetzt und welche konkret nachvollziehbaren und messbaren Ziele verfolgt werden.

Der Projektverlauf

Meinhard Motzko vom Praxisinstitut Bremen leitete von 2018 bis 2019 vier zentrale Workshops in denen die Teilnehmerbibliotheken anhand eines vorgegebenen Gliederungsrasters mit den notwendigen Methoden und Maßnahmen für die Erstellung eines Bibliothekskonzeptes vertraut gemacht wurden. Während der gesamten Projektlaufzeit wurden die Bibliotheken individuell und persönlich vom Berater Motzko bzw. von der Büchereizentrale Niedersachsen begleitet und betreut. Hierzu gehörte die Kommentierung der schriftlichen Konzeptentwürfe ebenso wie Besuche vor Ort zur Vermittlung der Inhalte im ganzen Bibliotheksteam oder alternativ die Begleitung der späteren örtlichen Präsentation in den Entscheidungsgremien.

Bis Mitte 2020 haben die Bibliotheken Zeit, ihren Bibliotheksprofilen den letzten Feinschliff zu geben, um sie dann mit Politik und Verwaltung ihrer Kommune abstimmen und beschließen zu lassen.  Hier die bereits fertiggestellten Bibliotheksprofile:

 

 

Literaturhinweis

Eine Einführung in das Thema und die Beschreibung des Gliederungsrasters finden Sie in der Publikation:

Bibliotheken strategisch steuern: Projekte, Konzepte, Perspektiven / Hrsg. von Andreas Mittrowann, Meinhard Motzko und Petra Hauke. – Bad Honnef; Bock + Herchen Verlag, 2011

Der Titel kann hier im Volltext heruntergeladen werden.

 

Bibliotheksprofile aus dem Vorgängerprojekt 2015/2017

Das gleichnamige Vorgängerprojekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Klosterkammer Hannover durchgeführt. Teilgenommen haben 16 öffentliche Bibliotheken, deren Bibliotheksprofile hier veröffentlicht sind:

 

Presse

Agnes Südkamp-Kriete: Bibliotheksprofil in der Kommune: Mit dem Arbeitsprogramm der Büchereizentrale zu einem Bibliothekskonzept. - In: BuB, H. 12/2015, S. 734-735